… für Unternehmer

Sie sind Unternehmer oder Vorgesetzter und haben die Vermutung, dass bei Ihnen ein Mitarbeiter unter einer Hauterkrankung leidet, die durch den Beruf verursacht oder schlimmer geworden ist?

Sie haben die Verantwortung für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz, das heißt, bei derartigen Erkrankungen sind auch Sie zuständig. Rechtzeitiges Eingreifen kann für Sie Ausfallzeiten, Kosten, das Entstehen einer Berufskrankheit und gegebenenfalls den Verlust eines erfahrenen Mitarbeiters verhindern.

Was sollten Sie tun?

Verdeutlichen Sie, dass in Ihrem Betrieb raue Hände kein Statussymbol für "ordentliche Arbeit" sind. Sprechen Sie den Betroffenen an, informieren Sie ihn über Handlungsmöglichkeiten und signalisieren Sie Ihre Unterstützung.

Nutzen Sie den Anlass, um diesbezüglich Ihre Arbeitsschutzmaßnahmen zu überprüfen, die Notwendigkeit arbeitsmedizinischer Vorsorge neu zu überdenken sowie die Mitarbeiter ggf. nochmals zu unterweisen.

Schalten Sie Ihren Betriebsarzt ein und bitten Sie ihn um Unterstützung bei der Lösung des Problems.

Der Betriebsarzt ist Ihr Berater für Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen. Er kann den Betroffenen untersuchen, eventuell schon Ursachen benennen, den Arbeitsplatzbezug am ehesten ausschließen oder bestätigen und Ihnen gegebenenfalls Vorschläge für eine Verbesserung der Schutzmaßnahmen machen.

Fragen

Bei Fragen steht Ihnen die Redaktion gerne zur Verfügung.

E-Mail:
mitheilerhaut[at]ukh.de